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private Altersvorsorge – je früher desto günstiger

20. Oktober 2010 Keine Kommentare

Ohne private Altersvorsorge geht es heute nicht mehr – dies sollte inzwischen jedem bewusst sein. Jedoch steht neben der Einsicht und Pflicht zur privaten Altersvorsorge die Frage bei vielen Bürgern: Wovon soll private Altersvorsorge bezahlt werden? Welche finanziellen Mittel stehen
zudem zur Verfügung und was kommt dabei im Endeeffekt raus?

Für den Aufbau einer privaten Altersvorsorge gibt es zwischenzeitlich viele Wege und Möglichkeiten. Dabei ist es vorallem wichtig, dass der Startschuss so zeitig wie möglich gegeben wird. Bei Erreichen des gleichen Sparzieles muss eine 28jährige Person bereits in etwa den
doppelten monatlichen Aufwand tätigen, als eine 18-jährige Person.

Optimal für die private Altersvorsorge sind RiesterRenten. Bei dieser Form der staatlich geförderten Altersvorsorge werden während der berufstätigen Zeit Beiträge in private riesterzertifizierte Sparverträge eingezahlt und der Staat fördert dies durch pauschale Zulagen.

Jedoch sagt das erteilte “Riesterzertifikat” nichts über die Qualität des jeweiligen Produktes aus, Da heißt es nur vergleichen! Die Kapitalerträge bleiben in der Zeit des Ansparens steuerfrei, die ausgezahlte Rente wird jedoch versteuert.

Eine weitere Variante der staatlich geförderten Altersvorsorge sit die RürupRente. Diese gibt es in zwei Möglichkeiten – entweder man zahlt monatlich einen festen Beitrag oder einmalig am Jahresende, je nach den finanziellen Möglichkeiten. Die Auszahlung der Rente beginnt mit dem 65. Lebensjahr. Besonders attraktiv ist diese Form des Sparens für Unternehmer, da sie hohe Steuervorteile bietet.

Für welche Form des Sparens man sich auch entscheidet, wichtig ist rechtzeitig vorzusorgen, damit man den Ruhestand genießen kann.

Abgeltungssteuer bietet Vorteile für das Versicherungsgeschäft

18. Januar 2009 Keine Kommentare

Deutsche Haushalte verfügen über mehr als 4.500 Mrd. € Geldvermögen, das in Aktien, Geldmarktpapieren, Investmentfonds und Rentenwerten investiert ist, auf Bankkonten liegt oder in Versicherungspolicen eingezahlt wurde. Rund 370 Mrd. € waren 2006 laut Deutscher Bundesbank in Aktien investiert. Ein Teil dieser Anlagesummen wird in den nächsten Monaten sicherlich umgeschichtet werden, denn ab 1. Januar 2009 wird der Fiskus pauschal von Zinsen, Dividenden und Kursgewinnen 25 % Abgeltungssteuer plus Solidaritätszuschlag und gegebenenfall Kirchensteuer einbehalten. Besonders betroffen sind neue Aktiendepots.

Anleger können deshalb mit Versicherungslösungen besser dastehen.

Denn für Lebensversicherungen und Rentenversicherungen gelten andere Regeln. So ist nur die Hälfte der Kapitalerträge zu versteuern, wenn der Vertrag mindestens zwölf Jahre lang läuft und nicht vor dem 60. Lebensjahr ausgezahlt wird. Bei Rentenversicherungen greift die Ertragsanteilsbesteuerung. Diese beträgt bei einem 65-jährigen Rentner 18 %. Es wird daher auf Grund der günstigen Besteuerung mit einem deutlichen Anstieg des Fondspolicen-Geschäfts gerechnet.

In der Ansparphase genießen Fondspolicen den Vorteil, dass Kapitalerträge steuerfrei bleiben und so der Zinseszinseffekt seine volle Wirkung entfalten kann. Zudem bleibt die Fondpolice auch in Zukunft eine attraktive Anlageform, um für das Alter vorzusorgen: Fondsumschichtungen im Versicherungsmantel unterliegen auch nach dem Jahr 2009 nicht der Abgeltungssteuer. Anleger können weiterhin flexibel auf Kapitalmarktentwicklungen reagieren, ohne steuerpflichtig zu werden.

Quellennachweis: AssCompact